Domina Diva Zarah

Das Interview

mit Domina Diva Zarah

Das Interview wurde geführt am 4.12.2014

MD: Ich möchte mit der einfachen Frage starten, wie lange sind Sie eigentlich schon Domina und wie kam es dazu?
Die dominante Veranlagung war eigentlich schon immer in mir solange ich mich zurückerinnern kann und ich begann schon sehr frühzeitig damit sie intensiv und real auszuleben. Der gerne gelesene Satz "Nur wer mal Sub war kann auch eine gute Domme" sein, der gilt für mich schonmal definitv nicht. War ich nie, werde ich nie sein. Trotz meiner noch recht jungen Jahre (es wird noch einige Jahre die 2 vorne stehen) habe ich schon einige Jahre im In- und Ausland als praktizierende Domina hinter mir. Das Spannende ist, wie vielseitig und unterschiedlich Menschen BDSM oder ihren Fetisch ausleben und man selbst immer wieder neues entdeckt und sich dabei weiterentwickelt.
MD: Ihr Klientel oder manche sagen dazu Spielpartner sind bunt gemischt?
Das sind ganz normale Menschen, die nur besondere Vorlieben haben und diese auch ausleben wollen, man könnte ein stückweit sagen ohne den Begriff zu überstrapazieren, man ist in dem Fall auch Psychologin, daher kommt einem Vorgespräch eine große Bedeutung zu, um die Vorstellungen erstmal kennenzulernen, die so unterschiedlich sein können wie die Menschen selbst. Eine gute Chance dafür ist auch mein passwortgeschützter Memberbereich, in dem ich viele Sklaven(anonymisiert) und ihre Fantasien kennengelernt habe, bevor sie real vor mir erschienen sind. Für mich sind dabei Diskretion und Vertrauen Grundvoraussetzungen, das gilt in den neuen Medien also virtuell genauso wie real.
MD: Bei den vielen unterschiedlichen Fantasien, gibt es bei Ihnen Tabus?
Ja die gibt es: Drogen, Tiere und Ungesetzliches..oder was ich einfach nicht mag. Nur ein Beispiel wie häufig aus den Medien zu vernehmen war wegen Procain, was leider Teile der BDSM Szene in Verruf gebracht hat, braucht bei mir niemand anzufragen. Die einzige natürliche Droge, die bei mir erlaubt ist, bin ich selbst :-) (Fragen sie ihren Arzt der Apotheker)
Was allerdings grenzenlos ist, das ist meine endlose Kreativität, die es möglich macht viele unterschiedliche und auch extreme Fantasien umzusetzen.
MD: Was erwarten Sie von ihren Sklaven?
Ich erwarte Respekt, Gepflegtheit, Ehrlichkeit oder sagen wir Offenheit, was Fantasien und Vorstellungen angeht und gewissermaßen Treue. Am liebsten sind mir deshalb langfristige Herrin-Sklaven Beziehungen, nur so kann man den Horizont erweitern und Grenzen gemeinsam herausfinden, verschieben und einen gemeinsamen Weg gehen. Bei mir bleibt der Sklave auch nach der Session über meinen Online Memberbereich Sklave, wo er in einem extra dafür angelegten Befehle Postfach seine weiteren Anweisungen bekommt.
MD: Sie arbeiten sehr viel mit den sogenannten neuen Medien, steht das im Widerspruch zu Real und einer klassischen Domina Erziehung?
Ich war schon von meiner frühen Jugend an sehr Internet affin (Generation Internet) und finde die Möglichkeiten schon sensationell, die moderne Medien auch für die Erziehung von Sklaven eröffnen. Die Netze werden immer performanter. Internet ist doch fast bei niemanden mehr als Begleiter aus dem Alltag wegzudenken, deshalb nutze ich diese Möglichkeiten intensiv und sehr gerne, um Sklavenbeziehungen zu vertiefen. Das Wichtige dabei ist nur, das eine kann das andere also die Realität nicht ersetzen, aber es ergänzt sich sehr gut, so daß die virtuelle und reale SM-Welt bei mir miteinander verschmelzen.
MD: Können sie Beispiele nennen?
Ich bin in einigen großen Social Media als Domina präsent, weil ich das auch in meinem Privatleben, wenn es nicht um SM geht, sehr mag. Was mir wichtig ist, das ist mein eigener Memberbereich auf meiner Website www.diva-zarah.com, den es jetzt mittlerweile seit 5 Jahren gibt und woraus viele tolle Beziehungen zu Sklaven entstanden sind. Was oft erst online begann, meine Sklaven im Memberbereich sind ja, um ihre Privatsphäre zu schützen, anonymisiert das bedeutet keine persönlichen Daten, führte schon oft zu unvergesslichen realen Erlebnissen ob Videodreharbeiten oder in realen Sessions, Fetisch Veranstaltungen, SM-Projekte, Reisen usw. Da gibt es Erlebnisse über die könnte ich ein Buch schreiben, was ich aber nicht mache aus Diskretionsgründen. Das werden immer Geheimnisse zwischen mir und dem Sklaven bleiben und ich empfinde das auch als persönliche Bereicherung. Wichtig in meinem eigenen Memberbereich sind mir die Kommunikation in beide Richtungen zwischen dem Sklaven und mir, eine hohe Durchlässigkeit, genau dafür wurden alle vorhandenen Features entwickelt. Die Ideen stammen von mir, die Umsetzung realisieren erfahrene Web Developer, so daß ich auf keine Kopien oder ähnliches zurückgreifen muß und alles individuell genau auf mein SM Projekt zugeschnitten ist. Auch die Inhalte liegen auf meinem eigenen Server(nein steht nicht in Deutschland), es werden keine Fremdserver verwendet, sonst weiß man ja im Zweifel auch nicht, was mit diesen Daten passieren kann. Ja mein Memberbereich ist eines meiner Lieblingsprojekte und das schon seit langem und wird es auch immer bleiben. Es macht meine Sklaven und mich von räumlicher Distanz und Ort unabhängig. Ketzerisch könnte man sagen, er wurde oft kopiert, aber nie erreicht -weil- Originale kopiert man nicht, man macht sie.
MD: Ein große Leidenschaft scheinen bei Ihnen auch die Fotografie und Videos zu sein?
Ja das hat sich mit der Zeit immer weiter entwickelt, damit meine ich beispielsweise eigene Video Projekte. Mich störte es irgendwann einfach auf übliche Video- und vor allem BDSM- oder gar Porn- Plattformen zurückgreifen von undurchsichtigen Fremdbetreibern, die mit den hochgeladenen Filmen letztlich nur selber Kasse machen wollen ohne Transparenz und wo man sich nicht selten böses Zeug also Viren oder Trojaner, Maleware einfängt, das wollte ich mir und den mitwirkenden Videosklaven nicht mehr zumuten und auch den Membern nicht, die sich meine Videos ansehen wollen und dann noch mit Werbung und ungewollten Weiterleitungen zugespamt werden und von einem unsicheren russischen Server zum nächsten weißrussischen Server weitergereicht werden ohne es überhaupt zu merken. Sehr oft sind das auch gehackte unsichere Server, die nicht nur die Filmchen schicken. Das Alles gibt es in meinem eigenen Member Videobereich nicht!, der völlig -werbefrei- ist mit Clean&Safe Code. Meine Session Videos gibt es deshalb passwortgeschützt nur in meinem eigenen Memberbereich zu sehen ab 18+.

Meine Fetisch Fotografie hat sich auch über die Jahre immer weiter entwickelt, ich habe allerdings feste wenige Fotografen von denen ich sehr selten abweiche, weil sich eine gute Zusammenarbeit mit der Zeit entwickelt und man erst dann das kreative Potential ausschöpfen kann. Ich liebe einfach kreatives Arbeiten und mein neuesten Shooting und Session Fotogalerien gibt es immer in meinem Memberbereich zu sehen.

MD: Ich weiß darüber reden sie nicht so gerne, aber eine private Frage habe ich noch. Weiß ihr privates Umfeld von Ihrer Passion als Domina?
Das kann ich mit einem Ja beantworten. Mein nahes, privates Umfeld dort wissen die Leute natürlich bescheid. Ich würde es auch nicht einsehen daraus ein Geheimnis zu machen, da es meine echte Passion und Teil meiner Persönlichkeit ist. Man muß mich so akzeptieren oder eben nicht. Allerdings habe ich keinerlei Missionarsdrang im ganz normalen Alltag mich mit jedem darüber austauschen oder etwas erklären zu müssen. Ich frage im Privatleben ja auch nicht andere Menschen nach ihren sexuellen Vorlieben, ich denke da gibt es andere Themen.
MD:Das Schlusswort gehört der Interview-Partnerin. Gibt es noch etwas, das Sie unseren Lesern gerne mitteilen würden?
Ich möchte mich bei allen bedanken, die bislang mit mir zusammen diesen geilen Weg in der SM-Welt gegangen sind. Ich möchte keinen Moment davon missen und freue mich wahnsinnig auf die vielen neuen Erfahrungen und Begegnungen ob online oder real mit meinen Sklaven und Membersklaven. Bald fängt das neue Jahr 2015 an. Dafür wünsche ich Euch alles Gute. Show must go on..:-/

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